JOURNAL · POST #008 · KRISEN & STRATEGIE
7.000 Insolvenzen, Kriegswirtschaft, falsche Safe Havens —
Was Unternehmer im DACH-Raum jetzt tun müssen
Am 12. April 2026 meldeten 1.045 Unternehmen Insolvenz an. An einem einzigen Monat. In Österreich allein.
Das sind keine abstrakten Zahlen. Hinter jeder einzelnen steht ein Mensch, der morgens aufgestanden ist und geglaubt hat, es würde schon irgendwie weitergehen. 7.000 Unternehmensinsolvenzen werden 2025 insgesamt erwartet — ein Rekord, der nur der Anfang ist. 20 Firmenpleiten pro Tag. Jeden Tag. In Deutschland meldete das IWH 1.478 Insolvenzen allein im Mai 2025 — ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Frage ist nicht mehr, ob die Krise kommt. Sie ist da. Und die meisten Unternehmer im DACH-Raum behandeln sie noch immer wie einen vorübergehenden Sturm. Er wird nicht aufhören. Denn was gerade geschieht, ist kein Sturm. Es ist ein Klimawandel.
Was Kriegswirtschaft konkret für KMU bedeutet
Die EU hat 2025 das EDIP-Programm mit 1,5 Milliarden Euro aktiviert. Im März 2025 beschloss das EU-Parlament ReArm Europe — ein Paket von bis zu 800 Milliarden Euro. VW informierte seine Händler auf einem internen Meeting in Frankfurt: „Ab 2026 stellt Deutschland auf Kriegswirtschaft um." Absolutes Handyverbot bei dieser Veranstaltung. Der BDI erklärte sich im September 2025 zur „zentralen Instanz der Militarisierung der deutschen Industrie."
Was heißt das für Ihr Unternehmen? Lieferketten werden umgebaut — nicht nach Effizienz, sondern nach Verteidigungsrelevanz. Rohstoffe werden priorisiert. Energiepreise bleiben volatil mit Schwankungen von ±40%. Kredite werden teurer. Und Ihre Kunden? Die sparen. Weil sie Angst haben. Zu Recht.
Wenn Sie ein produzierendes KMU in Bayern, Salzburg oder Zürich führen, betrifft Sie das alles. Direkt. Nicht irgendwann. Jetzt.
Die 3 größten Fehler, die Unternehmer gerade machen
Fehler 1: „Das wird schon wieder."
Der teuerste Satz im Unternehmertum. Es wird nicht wieder. Nicht so, wie es war. Die Welt hat sich strukturell verändert — geopolitisch, regulatorisch, energiepolitisch. Wer auf Normalisierung wartet, wartet auf etwas, das nicht kommen wird.
Fehler 2: Kosten senken ohne Strategie.
Ja, Kosten senken ist richtig. Aber nicht blind. Wer seine besten Leute entlässt, um kurzfristig die Bilanz zu retten, baut sich die nächste Krise. Wer Marketing streicht, wird unsichtbar. Wer Investitionen stoppt, verliert den Anschluss. Strategie heißt: wissen, wo man spart und wo man investiert — gleichzeitig.
Fehler 3: Alleine durchkämpfen.
Unternehmer sind es gewohnt, alleine zu entscheiden. In normalen Zeiten funktioniert das. In einer Krise dieser Dimension brauchen Sie jemanden, der das Gesamtbild sieht. Der Ihnen sagt, was Sie nicht hören wollen. Der mitgeht, wenn es eng wird. Das ist kein Berater. Das ist ein Lösungsfinder.
Die Gottwald-Krisenmatrix™ — 4 Quadranten, 72 Stunden
Aus 22 Jahren Unternehmertum und persönlicher Krisenerfahrung — einschließlich einer Nahtoderfahrung am 17. Juni 2017 — ist die Gottwald-Krisenmatrix™ entstanden. Sie ordnet Ihre Risiken in vier Handlungsquadranten ein:
Q1 · Beherrschbar
Bekannte Risiken, bekannte Lösungen. Standardprozesse greifen. Compliance sichern.
Q2 · Kritisch
Hohe Wahrscheinlichkeit, schwere Folgen. Notfallpläne, Alternativlieferanten, Liquiditätspuffer — jetzt.
Q3 · Existenziell
Das Unternehmen steht auf dem Spiel. Nur Geschwindigkeit und der richtige Partner retten.
Q4 · Transformierend
Was als Krise beginnt, wird zur Chance. Quantum Systems: €160 Mio. Wer früh sieht, gewinnt.
Die meisten KMU im DACH-Raum befinden sich gerade zwischen Q2 und Q3 — ohne es zu wissen. In 33 Minuten können wir gemeinsam herausfinden, wo Sie stehen. Und was die nächsten 72 Stunden für Sie bedeuten.
Warum Schweiz, Liechtenstein und Zypern keine sicheren Häfen mehr sind
Viele Unternehmer im DACH-Raum glauben noch immer, ihr Vermögen sei in der Schweiz, in Liechtenstein oder gar in Zypern sicher. Das war einmal. Die Fakten:
Schweiz: Am 2. März 2026 unterzeichnete die Schweiz 18 neue EU-Abkommen (Bilaterale III) mit dynamischer Rechtsübernahme. Das Bankgeheimnis ist seit 2017 de facto aufgehoben. 350 Mio. CHF jährlicher Kohäsionsbeitrag.
Liechtenstein: AIA-Gesetz seit 2017 — automatischer Datenaustausch mit 83+ Ländern. EWR-Mitglied: EU-Recht gilt. Keine Wahl, kein Veto.
Zypern: 2013 wurden Bankkonten über Nacht eingefroren. 47,5% der Einlagen bei der Bank of Cyprus — weg. Dubai: FATF Grau-Liste 2022. DFM Index -16% in 5 Tagen im März 2026.
Die sogenannten Steueroasen von gestern sind die Schuldenfallen von morgen. Wer das heute nicht versteht, zahlt es morgen.
Georgien — die strategische Alternative, die kaum jemand kennt
Während Europa seine Finanzgrenzen schließt, baut ein kleines Land am Kaukasus auf. Georgien ist nicht die Antwort auf alles. Aber es ist eine Antwort, die Sie kennen sollten:
→1% Steuer für Kleinunternehmer bis €175.000 Umsatz.
→5% Steuer für IT-Unternehmen in der Virtual Zone.
→0% Vermögensteuer. 0% Erbschaftsteuer. 0% Schenkungsteuer.
→DBA mit Deutschland (2008), Österreich (2006) und der Schweiz (2011) aktiv.
→Investitionsschutzgesetz: Ihre Bedingungen gelten 10 Jahre — auch wenn sich die Gesetze ändern.
GOTT WALD Holding LLC operiert seit 2019 von Tbilisi aus. Nicht als Steuertrick. Als Überzeugung. Georgien wächst mit über 8% pro Jahr. Es hat Freihandelsabkommen mit 38 Ländern. Und es hat etwas, das die Schweiz gerade verliert: echte Souveränität.
Wenn Sie wissen wollen, ob eine Georgien-Struktur für Ihr Unternehmen Sinn macht, brauchen Sie keine Beratung. Sie brauchen ein Gespräch.
33 Minuten. Kostenlos. Lebensverändernd.
Kein Pitch. Kein Verkaufsgespräch. Nur Klarheit — für Sie und Ihr Unternehmen.
SALZBURG · MÜNCHEN · ZÜRICH · INNSBRUCK · TBILISI · INTERNATIONAL
David Falken schreibt über Strategie, Unternehmertum und Krisenmanagement im DACH-Raum im Auftrag von GOTT WALD Holding LLC.
Quellen: KSV1870, AKV Europa, IWH, EU-Parlament, OECD, Le Monde, UNCTAD, FATF, Bundesrat CH, US State Dept. — April 2026
